„Egal wie weit der Weg ist, man muss den ersten Schritt tun.“ Mao Tse-tung

Schon seit langem interessierte ich mich für Medizin und alternative Heilmethoden. Nach meiner Ausbildung zur medizinisch technischen Assistentin war mit bewusst, dass ich gerne weiter lernen möchte. Eine Freundin brachte mich darauf, eine Ausbildung zur Heilpraktikerin zu machen. Ich fand die Idee super, war mir nur nicht sicher, wie sich das umsetzen ließe. Als ich herausfand, dass es auch neben einem Vollzeitjob möglich war, wusste ich, ich will es durchziehen. Trotz anderer beruflicher Herausforderungen, stand für mich ab dem Zeitpunkt fest – ich werde Heilpraktikerin! Wohin die Reise am Ende gehen sollte, wusste ich nicht. Was wird mein Ziel? Wovon träume ich? Eine eigene Naturheilpraxis? Gemeinschaftspraxis? Dozententätigkeit?

Katja Witulla

Nach meiner Zulassung zur Heilpraktikerin bekam ich die Gelegenheit ein paar Unterrichtsstunden zu übernehmen. Es machte mir großen Spaß und es war eine wirklich schöne Zeit. Da ich noch meinen alten Job hatte, musste langfristig eine andere Lösung her. Aber sollte ich wirklich meine Festanstellung aufgeben? Immerhin war ich schon wirklich lange in der Firma und hatte meinen Platz sicher. Soll ich wirklich Neues wagen und mich was trauen? Ich hielt die Augen auf dem Stellenmarkt offen und besuchte weitere naturheilkundliche Fachfortbildungen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Wie es der Zufall so will – ich konnte mein Glück kaum fassen – fand ich eine perfekt zu mir passende Stellenanzeige „Gesucht: medizinische Ausbildung, Dozentenerfahrung, Heilpraktikerin und Interesse an ganzheitlicher Medizin““. Wow – die suchten wirklich mich!!!

Das ist mittlerweile fast 5 Jahre her. Ich freue mich jeden Tag den Schritt gewagt zu haben und neue Wege gegangen zu sein. Man muss im Leben nicht immer genau wissen wohin die Reise geht. Es ist viel leichter, man muss nur den ersten Schritt machen.

 
Autor: Katja Witulla