Wenn man dem Tod ins Auge schaut, so findet man plötzlich seine Berufung

Als mein Sohn 2015 an Lymphdrüsenkrebs erkrankte, bestand die einzige Frage nur darin, was wir getan haben, um so vom Leben bestraft zu werden. Heute weiß ich, dass es so sein sollte, um genau diesen Weg zu gehen, der mir gegeben wurde. Hoffnungslosigkeit, Trauer, Angst, Verzweiflung, schwere chemische Medikamente und das Geschäft mit Menschen, die an Krebs erkranken, begleiteten die Phase der Intensivchemotherapie. Nebenwirkungen bis zum kompletten Immunversagen, das konnte für mich nicht DER Weg sein, um Menschen tatsächlich heilen zu können.

Und was dies bedeutete, durfte ich sehr schnell während einem schweren Infekt während der Chemotherapie im Juli 2015 lernen. Die Ärzte winkten bereits mit dem Todesschein, ein Immunsystem des damals 8jährigen Jungen auf 0, ein schwerer Krankenhauskeim, 14 Tage Fieber 42 Grad. Es gab keine Hoffnung mehr.
Einige Tage vorher traf ich auf 2 Menschen, die mit alternativen Heilmethoden arbeiteten. Ich habe sie belächelt… bis zu dem Zeitpunkt des Fiebers…

Heute bin ich mir sicher, dass sie nicht durch Zufall in mein Leben traten und hätte ich die alternativen Methoden nicht angewandt, mein Sohn wäre damals gestorben. Dessen bin ich mir sicher. Zu diesem Zeitpunkt veränderte sich unser komplettes Leben. Heute sage ich danke für diese Chance.
Ernährungsumstellung, Superfoods, Heilpflanzen, etc. begleiteten meinen Tagesablauf und der Wunsch wuchs, dies auch anderen Menschen bewußt zu machen, was die Natur bieten kann.

Im November 2015 entschied ich mich dann für das Studium des Heilpraktikers, denn mittlerweile weiß ich, warum Krankheiten entstehen können. Körper, Geist und Seele in Balance bringen in einer Belastungswelt mit Umweltgiftstoffen, Fehlernährung, Darm- und Autoimmunerkrankungen sowie der stressigen Lebensweise. Ich hoffe, dass ich vielen Menschen zeigen kann, wie wichtig eine gesunde Lebensweise ist. Mein Sohn lebt und mit den richtigen Präventionsmaßnahmen wird er noch viele Jahre vor sich haben.

 
Autor: Kerstin Lucke